Technik

Wenn die Stromversorgung zusammenbricht, fallen alle unsere täglichen kleinen Elektrohelfer aus.
Gut dran ist der, der eine eigene Stromversorgung hat.

Eigene Stromversorgung

Eine autarke Stromversorgung kann man sich in verschiedenen Größen selber zusammenbauen oder kaufen. Im Bild eine kleine Beispielanlage. Sie besteht aus Solarzelle, Akku, Laderegler und Wechselrichter.
Die kleine Anlage im Bild würde ausreichen um Handys, Tablets oder andere Geräte mit Akku zu laden.
Auch könnte man ein Radio oder einige LED Lampen damit betreiben.
So eine Notstromversorgung würde etwas 120 € kosten.

Autarke Notstromversorgung mit Solarzelle
Autarke Notstromversorgung

 

Hier ein Überblick welche Geräte uns ohne Netzversorgung  im  Notfall helfen können:

Kochen

Ohne Elektroherd und Mikrowelle fällt für die meisten die einzige Möglichkeit zu kochen aus.
Für diesen Fall ist es ratsam, eine Alternative im Haushalt zu haben.
Zum Beispiel einen Gaskocher wie er zum Camping oft verwendet wird.
Weitere Möglichkeiten sind Spiritus- oder Benzinkocher.
Selbt ein einfacher Esbitkocher ist in der Lage Speisen zu erwärmen.

Licht

Eine oder mehrere Taschenlampe mit Batterien oder Akkus sollten nicht fehlen.
Auch Kurbellampen sind praktisch.
Ein Vorrat an Teelichtern sind im Falle eines Stromausfalles ebenfalls hilfreich.

Kommunikation /Information

Bei einem längeren Stromausfall fallen auch die Mobilfunksendestationen aus und damit die Möglichkeit bequem per Handy zu telefonieren. Auch das Internet wird dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ein batteriebetriebenes Radio und eventuell CB- oder Amateurfunkgeräte würden dann einen Ersatz bieten um miteinander in Kontakt zu bleiben oder neues aus der Welt zu erfahren.

Radio mit Solarzelle

Wasserfilter

Wenn die öffentliche Wasserversorgung z.B. bei einem Stromausfall aufällt, ist es gut neben einem Wasservorrat auch eine Möglichkeit zu haben, Wasser zu filtern und somit auch verschmuzte Wasserquellen als Trinkwasser nutzbar zu machen.
Dazu kommen alle Süßwasserquellen wie Bäche, Flüsse, Seen oder Regenwasser in Betracht.
Je schneller ein Wasser fliesst und je klarer es aussieht desto geeignet ist es in den meisten Fällen.

Als mögliche Gefahr gehen von so einer „unsicheren“ Quelle aus:

  • Bakterien (z.b. E-Coli)
  • Viren (z.B. Hepatitis)
  • Protozonen und
  • chemische Verunreinigungen (z.B. durch intensive Landwirtschaft)

Eine einfache Möglichkeit diese Belastungen zu minimieren ist der Einsatz von Wasserfiltern.

Katadyn Trinkwasserfilter (Modell: Kombi)

Dazu gibt es verschiedene Filterhersteller. Ein bekannter ist die Firma Katadyn mit Modellen für jeden Bedarf. So können die leichten Filter auch zum Wandern im Urlaub verwendet werden.

Lieferumfang Katadyn Kombi

Eine weitere Möglichkeiten Wasser als Trinkwasser zu nutzen ist das abkochen von Wasser.
Abkochen tötet Baktierien und Viren  beseitigt aber keine chemischen oder organischen  Belastungen.

Heizen

Im Falle eines Stromausfalles gehen auch elektrische Umwälzpumpen von Zentralheizungen aus und somit wird es kalt in der Wohnung. Leider sind gerade im Winter Stromausfälle währscheinlicher.
Gut wer dann einen Holz- oder Kohleofen zur Verfügung hat, nebst passendem Vorrat an Holz oder Kohle. Am besten einen Ofen auf dem man auch gleich kochen kann.
Auch kann eine warme Wolldecke sehr nützlich sein.
Achtung bei improvisierten Notlösungen! Kommen Sie nicht auf die Idee einen Grill oder ähnliches in der Wohnung zu betreiben. Es drohen gefährliche CO2 Vergiftungen!