DRK und andere Hilfsdienste planen große Materiallager

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem Interview berichtet ist die  Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, besorgt darüber dass Deutschland auf die schnelle Versorgung vieler Menschen etwa nach Naturkatastrophen oder anderen großen Herausforderungen nicht genügend vorbereitet sei

Die fünf großen Hilfsorganisationen DRK, Arbeiter Samariter Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst hätten deswegen ein Konzept entwickelt, um diesem Defizit Abhilfe zu schaffen.
Geplant sind zehn über Deutschland verteilte Materiallager, mit deren Hilfe insgesamt 50.000 Personen versorgt werden können.

Unter anderem sollen Betten, Kleidung und medizinische Materialien in den Lagern dauerhaft vorgehalten werden. Hasselfeldt bezifferte die „anfänglichen“ Gesamtkosten auf 109 Millionen Euro.

Hasselfeldt nannte die Unterbringung vieler Menschen in kürzester Zeit in Folge der Flüchtlingskrise als „jüngste“ Herausforderung. Sie wies aber auch auf eine zunehmende Zahl von Naturkatastrophen hin, Epidemien und die Bedrohung von Infrastruktur durch Cyberattacken. „Ich will keine Schreckensszenarien zeichnen. Aber ich glaube schon, dass es nötig ist, mit einer Hausnummer zu beginnen. Und die lautet im Falle der zivilen Verteidigung: Vorsorge für die provisorische Unterbringung von einem Prozent der Bevölkerung in Deutschland, also von rund 800.000 Menschen.“

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschland-ist-unzureichend-auf-katastrophen-vorbereitet-15484201.html

 

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